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	<title>TONSPUR 37 ∞ FÜR CHRISTOPH SCHLINGENSIEF</title>
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		<title>TONSPUR 37</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ah, guten Tag, ach Sie sind der mit dem Ton am Schloßplatz“, mit diesen Worte begrüßte mich Christoph Schlingensief am 14. Juni 2010 im Arsenal des Wiener Burgtheaters nach der zweiten Aufführung seines Stücks „Via Intolleranza II“. Vorausgegangen waren diesem (&#8230;)</p><p><a href="http://for-christoph-schlingensief.tonspur.at/?p=1">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://for-christoph-schlingensief.tonspur.at/wp-content/uploads/2010/10/t_37_foto-georg-weckwerth_4c-e1289740265529.jpg" rel="lightbox[1]"><img class="alignnone size-full wp-image-25" title="t_37_foto-georg-weckwerth_4c" src="http://for-christoph-schlingensief.tonspur.at/wp-content/uploads/2010/10/t_37_foto-georg-weckwerth_4c-e1289740265529.jpg" alt="" width="590" height="442" /></a></p>
<p>„Ah, guten Tag, ach Sie sind der mit dem Ton am  Schloßplatz“, mit diesen Worte begrüßte mich Christoph Schlingensief am  14. Juni 2010 im Arsenal des Wiener Burgtheaters nach der zweiten  Aufführung seines Stücks „Via Intolleranza II“. Vorausgegangen waren  diesem ersten und einzigen Treffen über mehr als ein Jahr dauernde  intensive Bemühungen, diesen so vielbeschäftigten, omnipräsenten  Künstler „mit wichtiger Stimme“ für unsere Reihe „TONSPUR für einen  öffentlichen raum“ zu interessieren in der Hoffnung, ihm eine  Klangarbeit zu entlocken und diese aufzuführen auf dem Schloßplatz, in  seiner Wahlheimat Berlin. Leider kam es dazu nicht mehr. Christoph  Schlingensief erlag wenige Wochen nach dieser Begegnung seiner schweren  Krebserkrankung. Ich hatte vorgeschlagen, daß großartige, von ihm  iniziierte „Operndorf Afrika“ in Burkina Faso als Klanglandschaft auf  den Schloßplatz zu übertragen. Dazu angeregt hatte mich sein Entwurf,  ein afrikanisches Hüttendorf vor dem wiedererrichteten Stadtschloß, dann  Humboldt-Forum, als Kunst im öffentlichen Raum zu errichten. Sehr gerne  hätte ich mit diesem so klugen, fantasievollen und rastlosen Künstler  gearbeitet.<br />
Die für einige Wochen exakt bis zum Einläuten des Neuen Jahres zu  hörende TONSPUR 37 ist Christoph Schlingensief gewidmet. Die Idee war,  den Titel seines Krebstagebuchs „So schön wie hier kanns im Himmel gar  nicht sein!“ sinnbildlich aufzugreifen und seinen Geburtstag – es wäre  sein 50. gewesen – akustisch festzuhalten: Wind und Wetter, den Klang  der erwachenden Stadt in Berlins Mitte, die Geräusche und Gespräche der  vorbeiziehenden Passanten auf dem Schloßplatz, die Krähen wie sie  morgens in tausendfacher Zahl den Tag eröffnen und ihn mit dem gleichen  Flug- und Klangspektakel am Abend wieder beschließen, die Geräusche der  hereinbrechenden Nacht. Darüberhinaus habe ich Passanten angesprochen,  befragt und eingeladen, eine Seite aus eben jenem Tagebuch, das viel  Aufmerksamkeit erlangt hat, zu lesen und so Chistoph Schlingensief „eine  Stimme“ zu geben.<br />
Der 24.10.2010 begann als regnerischer, stürmischer Tag und endete  in einer ruhigeren, trocken-kalten Vollmondnacht. Es haben sich  wunderbare Momente ergeben in den 1440 Minuten für Christoph  Schlingensief, die ungeschnitten, mit einigen technisch bedingten  „Leerstellen“, in Echtzeitwiedergabe zu hören sind. Vielleicht hört Christoph Schlingensief mit&#8230;<br />
Georg Weckwerth, November 2010</p>
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